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OS Sport-
programme

 

One Spirit unterstützt Sportprogramme für Jugendliche.

Am Ende eines jeden Jahres und vor Beginn des neuen Jahres ist es schon immer der richtige Zeitpunkt, um zurückzublicken und das vergangene Jahr noch einmal zu überprüfen und ebenso, um auch einen Ausblick in die Zukunft zu wagen.

In der alten römischen Mythologie war dem ersten Monat des Jahres der Gott Janus zugeordnet, der gleichzeitig nach vorn und hinten blicken kann. Daraus ergibt sich auch der sprachliche Ursprung für den Namen des Monats Januar. Der Gott Janus beaufsichtigte das Ende und den Anfang und wurde so zu einer Metapher für den Jahreswechsel.

 

Painted Tipis

In den Traditionen der Lakota, die auf einem dreizehnmonatigen Mondkalender basieren, wird auf die Rückkehr des Frühlings mehr Wert gelegt, als den Beginn eines weiteren Jahres. Dies ist für ein Volk mit einer starken Verbindung zur Natur sehr sinnvoll, denn nun wurde das Gras wieder grün, das Wetter wurde warm, der Niederschlag wechselte vom Schnee zum lebensspendenden Regen, die Tiere bekamen Nachwuchs und die Welt fühlt sich erneuert an und voller Hoffnung.

Am Ende dieses Kalenderjahres möchten wir von One Spirit die Essenz beider Traditionen ehren: In diesem Jahr wurden in vielen von unseren Programmen große Fortschritte erzielt die dazu beitragen, dass die Lakota auf der Pine Ridge Reservation sich immer besser aus eigener Kraft helfen können. Gleichzeitig freuen wir uns auch schon auf weitere Fortschritte im neuen Jahr.

Der Jahresrückblick ist auch eine gute Gelegenheit, uns noch einmal darüber klar zu werden, dass wir ohne die großzügige Unterstützung des One Spirit-Freundeskreises nicht in der Lage wären, den Lakota dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Dieses Grundprinzip ist für alle unsere Aktivitäten von entscheidender Bedeutung: Förderung und Unterstützung, anstatt nur Hilfsgüter zu verteilen. One Spirit möchte dazu beitragen, dass die Lakota selbstständig sind und selbstständig wachsen, um mehr Unabhängigkeit, Gesundheit und wirtschaftliche Stabilität zu erreichen und gleichzeitig einen tiefen Respekt für ihre einzigartigen und wundervollen kulturellen Traditionen zu bewahren.

 

Charging Buffalo House
Cutting wood Girl with corn

 

Was wir geschafft haben

* Im Jahr 2018 wurde das Büffelschlachthaus letztendlich fertiggestellt, geprüft und eröffnet. Nun garantiert es den Lakota für die Zukunft die Versorgung mit frischem, proteinreichen Fleisch, es bietet Arbeitsplätze und eröffnet die Möglichkeit einer profitablen Vermarktung von Büffelfleischprodukten.

* Das Nahrungsmittelprogramm ist weiter gewachsen, da genug Spendengelder geflossen sind, um über 6000 Lakota mit Lebensmitteln zu versorgen. Ein Teil dieser Lebensmittel wurde auf der Reservation produziert, einige wurden auch gespendet, andere Produkte wurden gekauft, aber alle sollen dazu beitragen, den Lebensmittelbedarf der Lakota auf eine gesunde Art und Weise zu decken.

* Außerdem haben wir Fortschritte gemacht, um die Produktion von Bio-Lebensmitteln auf der Reservation zu fördern - wieder mit dem Ziel einer verbesserten, gesünderen Ernährung.

* Dank der Großzügigkeit neuer Holzlieferanten konnte das Holzprogramm weiter ausgebaut und mehr Heizmaterial bereitgestellt werden. Viele der Häuser auf der Reservation werden in den kalten Wintern von South Dakota nur mit Holz beheizt. Das Holzprogramm bietet – zusätzlich zum Heizmaterial – den Menschen auch etwas Beschäftigung, um das Holz zu sammeln, zu schneiden, zu spalten und zu verteilen.

* Neu ist unser Holzofen-Programm. Damit wollen wir zusätzliche Mittel beschaffen, um in die Häuser modernere und sicherere Holzöfen und Schornsteine einzubauen. Dadurch kann zumindest ein Teil der unglücklichen Hausbrände verringert werden, die jedes Jahr im Winter einige Häuser auf der Reservation zerstören.

* Das Jugendzentrum in Allen bietet in einer sicheren Umgebung Programme für junge Lakota an. Inzwischen gibt es auch einige Aktivitäten, die für die gesamte Gemeinschaft in Allen interessant sind. Es wurden auch Fortschritte erzielt beim Anbau von Bio-Gemüse auf der Reservation. Hierbei ist unser Ziel, dass sich die Lakota mit gesunder Nahrung versorgen können.

 

Everybody Solar
Starting new stove Installing solar panels

 

Ausblick in die Zukunft

* Gemeinsam mit „Everybody Solar“ arbeiten wir 2019 daran, noch mehr Solarstrom bereitzustellen, um zusätzlich zum Jugendzentrum in Allen auch das Büffelschlachthaus damit zu versorgen. Außerdem sollen auch die Lakota-Häuser Strom bekommen, die bisher noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. Damit gäbe es dann auch die Möglichkeit einer elektrischen Heizung für Haushalte, die bisher auf eine Holzheizung angewiesen sind. Auch hier ist es ein angenehmer Nebeneffekt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden.

* Außerdem arbeiten wir mit den Lakota an der Entwicklung eines „Lakota Solarpark“, der die Häuser in der gesamten Reservation mit Strom versorgen wird.

* Als logische Folge unseres Lebensmittelbox-Programmes planen wir, auf der Reservation ein Lebensmittel-Zentrum einzurichten, das der neue Mittelpunkt der Lebensmittelverteilung sein soll und womit auch ein besserer Zugang und eine höhere Verfügbarkeit erreicht werden soll.

* Ebenfalls zur Versorgung mit gesunden Lebensmitteln gehört, dass wir auch weiterhin die laufenden Bemühungen unterstützen, mehr Büffel für den Eigenbedarf der Lakota und auch den eventuellen Verkauf zu züchten.

* Weiterhin werden wir das Lakota Lauf-Programm und andere Jugendaktivitäten fortsetzen und ausbauen.

* Auch die Okini-Liste wird fortgeführt, mit deren Hilfe es möglich ist, dass bedürftige Familien um dringend benötigte Gegenstände ersuchen können.

Unser großes Ziel bleibt es, in Übereinstimmung mit unserer Philosophie (und der unserer wunderbaren Sponsoren), dem edlen Volk der Lakota zu helfen, sich selbst zu helfen, um die wirtschaftliche, ernährungsphysiologische und kulturelle Selbstversorgung zu erreichen.

Mit wachsendem Stolz darauf, wer die Lakota sind, ist es möglich, sich auch im Pine Ridge Reservat eine Zukunft vorzustellen, in der die derzeitigen Probleme mit der Gesundheit, der Alkohol- und Drogenabhängigkeit und der Arbeitslosigkeit stark reduziert sind und hoffentlich komplett verschwinden werden.

 

 

 

Team in front of Veteran's shelter

Unsere amerikanischen Mitbürger vom Volk der Oglala Lakota wurden viel zu lange klein gehalten und unterdrückt. Ihre Loyalität und ihr Dienst an unserem Land waren dennoch unerschütterlich, was man an den vielen Kriegsveteranen unter ihnen sehen kann. Wir müssen das anerkennen und dankbar sein.

Wir freuen uns auf ein neues Jahr und danken Ihnen allen für Ihre anhaltende Unterstützung und blicken nach vorn mit der Hoffnung auf weitere Erfolge im Jahr 2019.


 
Wopila Tanka!
 

Jim Drevescraft
Freiwilliger

 

 

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