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One Spirit unterstützt Sportprogramme für Jugendliche.

In diesem Jahr hat sich für uns beim Karl-May-Fest einiges geändert. Bisher hatten wir ja unseren Stand gegenüber der kleinen Bühne, auf der Tänze z. B. aus dem Balkan gezeigt wurden. In diesem Jahr waren wir zum ersten Mal als offizieller Programmpunkt mit aufgenommen worden und bekamen daher einen Stand direkt an der großen Bühne „Kleine Feder“.

Unser Stand

Zusammen mit One Spirit USA haben wir die Teilnahme von 3 Oglala Lakota beim Karl-May-Fest organisiert. Es kamen Vance und Nuvassie Blacksmith (Vater und Sohn) sowie Delacina Chief Eagle am Dienstag in Dresden an und wir hatten die Gelegenheit, ihnen etwas von Radebeul und Dresden zu zeigen, bevor das offizielle Programm losging.

Dieses begann am Mittwochnachmittag auf dem Gelände des Karl-May-Museums.
Wir hatten dort unseren Stand aufgebaut. Allerdings hielt sich die Anzahl der Besucher in Grenzen, da noch ein normaler Arbeitstag war. Die Leute vom Museum hatten auch ein sehr großes Tipi auf dem Gelände aufgebaut. Hier hatten die Lakota ihren ersten Auftritt. Sie stellten sich den Besuchern vor, sprachen über ihre Kultur und zeigten einige Tänze. Anschließend wurden die Besucher aufgefordert, an einem Handgame teilzunehmen. Hierbei stehen sich zwei Reihen von Spielern gegenüber. Ein Spieler auf der einen Seite versteckt einen Stein entweder in seiner linken oder seiner rechten Faust und ein Spieler von der anderen Seite muß raten, in welcher Faust der Stein versteckt ist. Das hat für viel Gelächter gesorgt und war unserer Meinung nach ein guter Einstieg in das Karl-May-Fest.

Anschließend gab es intern für die Teilnehmer noch einen Grillabend auf dem Gelände. Hier konnten sich alle näher kennenlernen, insbesondere diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, insbesondere die Lakota und die Apachen. 

Am Freitagvormittag gab es für die Lakota und uns einen Pressetermin vor der Frauenkirche in Dresden, bei dem Nuvassie und Delacina traditionelle Tänze zeigten. Danach haben wir ihnen noch die Altstadt von Dresden gezeigt und sind am späten Nachmittag zum Lössnitzgrund gefahren, um unseren Stand einzurichten.

Das Programm am Samstag begann mit dem Grußwort des Bürgermeisters und einer Vorstellung der einzelnen teilnehmenden Vereine und Künstler auf der Bühne in der Westernstadt. Hierbei wurden auch die Lakota, die Apachen, die Tsimshian und die Kwakwaka'wakw dem Publikum vorgestellt. Die Resonanz war durchweg sehr positiv. Sowohl die Lakota als auch die Apachen haben uns später erzählt, dass das für sie sehr überraschend war.

Anschließend startete das Programm auf der „Kleinen Feder“. Unter diesem Link gibt es Bilder der Sächsischen Zeitung: https://www.dnn.de/Mehr/Bilder/Bilderstrecken/2019/6/Impressionen-der-28.-Karl-May-Festtage#chart=1

Nuvassie zeigte den Men’s Traditional Dance und Delacina sowohl einen Fancy Shawl Dance als auch einen Hoop Dance. Beide erklärten die Bedeutung und Herkunft der Tänze. Auch hier war das Publikum wieder sehr interessiert und die Bühne war während der Vorführungen stark umlagert. Selbst als Delacina die Besucher aufforderte, mit ihr zusammen den Hoop Dance zu tanzen, war die Tanzfläche in kürzester Zeit gefüllt.

 

Nuvassie Men's Traditional Nuvassie  

Nuvassie zeigt einen Men's Traditional Dance 

 

 

 Delacina beim Hoop Dance

 

 

 Delacina beim Fancy Dance

 

Vance erzählte vom Leben und den Traditionen der Lakota. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Kerstin Groeper für die Übersetzungen bedanken.
Auch Vance traf auf ein sehr interessiertes Publikum und alle 3 sagten uns später, dass sie bei einem Auftritt vor Weißen noch nie auf so viel Interesse und Begeisterung gestoßen seien. Auch von den Apachen haben wir ähnliches gehört. Für die Tsimshian und Kwakwaka'wakw war es nicht ganz so neu, da sie bereits in den Jahren davor am Karl-May-Fest teilgenommen haben. Ed Bryant hat es sich nicht nehmen lassen, vor seinem Auftritt die Besucher in seiner Muttersprache Tsimshian zu begrüßen. Er wechselte allerdings sehr schnell übergangslos ins Deutsche, was doch einige Verwunderung hervorrief. Für alle, die es beim Karl-May-Fest nicht mitbekommen haben: Ed lebt seit Jahren in Österreich und mit Tsimshian kommt er da nicht weit!

An unserem Stand konnten wir an diesem Wochenende wieder einigen Schmuck aus der Reservation verkaufen. Das eingenommene Geld wird teils dazu verwendet, für weitere Veranstaltungen Schmuck direkt auf der Reservation zu kaufen und teils für die Jugendprogramme von One Spirit USA.

Die Veranstalter waren mit den Darbietungen auch sehr zufrieden und wollen die Indianer, die dieses Jahr teilgenommen haben, für das nächste Jahr wieder einladen.

 

Wir freuen uns schon auf 2020!

 

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