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Eines der Grundprinzipien von One Spirit ist von Anfang an gewesen, der Oglala Lakota Nation dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Wir haben immer versucht, nicht nur die Hilfsgüter an sich zu verteilen, sondern auch die Fähigkeit des Lakota-Volkes zu stärken, sich selbst zu versorgen. Dies gilt nicht nur für das Verbessern der Ernährungsweise, auf das sich unser Lebensmittelprogramm bezieht. Es geht auch darum, die Voraussetzungen für die Lakota zu schaffen, dass sie selbst in der Lage sind, an der Lösung von Problemen im Reservat zu arbeiten, damit auch gleichzeitig die Traditionen und die Kultur der Lakota respektiert wird.

 

Unser Schlachthaus

 

Ein weiteres Beispiel für die Philosophie von One Spirit ist die Errichtung des „Charging Buffalo“ - Schlachthauses, welches diesen Sommer eröffnet wird.

Hier soll das Fleisch von Büffeln und Wildtieren in einer vom US-Landwirtschaftsministerium genehmigten Einrichtung zerlegt und verarbeitet werden, um es dann an Hilfsbedürftige zu verteilen. Es besteht damit dann auch die Möglichkeit, Produkte für den weiteren Verkauf, auch außerhalb der Reservation, herzustellen, was wiederum helfen würde, mehr Geld und Einkommen auf der Reservation zu behalten, bei den Menschen,  denen es am meisten zu Gute kommt.

 

Lacrosse Team        Kinder im Jugendzentrum in AllenUnsere Jugend-, Sport- und Kulturprogramme im Allen Youth Center und anderswo sind auch darauf ausgerichtet, ein besseres Leben für die Lakota im Rahmen der stolzen Geschichte und Kultur dieses bemerkenswerten Volkes zu fördern. Wenn wir sehen müssen, wie schwer das Reservatsleben durch jahrelange Vernachlässigung und Entbehrungen geworden ist, was wiederum häufig zu Selbstmord und Drogenmissbrauch führt, verbunden mit einer hohen Arbeitslosigkeit und Armut auf einem Niveau, dass es eine nationale Schande ist, dann können wir von One Spirit nicht einfach da stehen und nichts tun, um das Leben der Oglala Lakota zu verbessern.

 


Jeri auf der "Rez"

Als unsere Direktorin, Jeri Baker, kürzlich einige Zeit auf der "Rez" [Reservation] verbrachte (inklusive dem Eingeschneit werden während eines Schneesturms), war eines ihrer Ziele, weitere Möglichkeiten zu finden, unsere Programme zu verbessern. Dazu gehört, dass wir, anstatt außerhalb einzukaufen, auch innerhalb der Reservation Bezugsmöglichkeiten für Lebensmittel finden, die dann in unserem, von Bamm Brewer verwalteten, monatlichen Lebensmittelbox-Programm eingepackt und verteilt werden. Bamm ist ein unschätzbarer und unermüdlicher Mitarbeiter bei unserem Lebensmittelprogramm, der erst kürzlich die Initiative zur Fertigstellung des Büffel-Schlachthauses geleitet hat.

Oyate Teca Projekt


Im Gespräch mit Bamm und Jeri erfuhren wir noch von einer anderen Organisation mit Sitz in Kyle (etwa 100 Kilometer von Pine Ridge entfernt), namens Oyate Teca (www.oyatetecaproject.org).

Unter der Leitung von Rose Fraser hat dieser gemeinnützige Verein für die Menschen in Kyle, insbesondere für die Jugend, viele ähnliche Dienste geleistet, wie es One Spirit in anderen Teilen des Reservats versucht. Seit 1991 unterhält der Verein ein Jugendzentrum, bietet kulturelle Kurse und öffentliche Familienveranstaltungen an, hilft bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung und hat ein wirklich bemerkenswertes und stetig wachsendes Gartenprogramm entwickelt.

 

Das Medicine Root Garden Program

Das Medicine Root Garden Program unter der Leitung von Chet Marks unterrichtet Jugendliche und Erwachsene in den grundlegenden Techniken des Gartenbaus mit dem Ziel, dass die Familien dann in der Lage sind, einen Teil ihres Lebensmittelbedarfes selbst anzubauen. Außerdem verfügt das Projekt über ein großes Gewächshaus (9x28 m) und einen halben Hektar großen Garten, in dem Lebensmittel angebaut werden, die dann auf dem örtlichen Bauernmarkt verkauft werden. Zusätzliche Pläne umfassen ein weiteres drei Hektar großes Grundstück, damit die Produktion von Obst und Gemüse für den Weiterverkauf weiter ausgebaut werden kann. Damit ergeben sich mehr Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung in einer Region, die die US-Landwirtschaftsbehörde als "Nahrungsmittelwüste" eingestuft hat und zusätzlich verbleibt der Verkaufserlös im Pine Ridge Reservat.

 

Im Gewächshaus    Gartenarbeit

Chet Marks ist nicht nur ein Gärtnermeister und Kursleiter; er unterrichtet seine Kinder auch zuhause und hat einen großen Bio-Garten, von dem One Spirit – je nach Verfügbarkeit - auch Gemüse für das Lebensmittelprogramm kaufen wird. Ein sehr interessantes Radiointerview von KILI Radio mit Chet kann man auf Soundcloud.com (in Englisch) finden.

 

Obst und Gemüse aus der Reservation!

Jeri war begeistert von der Möglichkeit, zumindest einen Teil unseres monatlichen Bedarfs für die Lebensmittelkisten durch diese hervorragenden Projekte zu decken, die dazu beitragen, das Einkommen auf der Reservation zu halten; ein Ziel, das beide Organisationen gemeinsam haben. Darüber hinaus werden das Obst und Gemüse in der Region angebaut, es hat Bioqualität und es ergibt sich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

 

Frische Maiskolben Frische Möhren
Melonen warten auf die Verteilung Das Verteilerfahrzeug wird geladen

 

In diesem Pilotprojekt, das sich noch weiter entwickeln wird, sobald noch ein paar Probleme gelöst sind, werden im Rahmen des Medicine-Root-Garden-Programms fünf Nutzpflanzen angebaut, die von One Spirit zum Befüllen der Lebensmittelboxen gekauft werden. Wir werden diese mit Feldfrüchten von Chet Marks ergänzen und zusätzlich noch ein paar Sachen von Mark Rillings kaufen, dem Bauern aus Pierre, SD, der uns schon seit einiger Zeit beliefert. Das Obst und Gemüse von Mark Rillings wird dazu beitragen, die Lücken während des Sommers und in der kalten Jahreszeit aufzufüllen.
Letztendlich ist es unser Ziel, den Gartenbau auch in der Gegend von Pine Ridge zu entwickeln damit, auch ergänzt mit Produkten vom Medicine-Root-Programm und Chet Marks, der gesamte Bedarf des Reservats auch auf dem Reservat angebaut wird. Das ist ein großer Schritt, um den Oglala Lakota zu helfen, ihre Selbstversorgung zu erreichen, was schon immer das primäre Ziel von One Spirit war.

 

Bitte helfen Sie, wenn Sie können

 

Dank dem Medicine-Root Garten-Programm und der Eröffnung des One Spirit „Charging Buffalo“ Schlachthauses machen wir große Fortschritte bei der Erreichung unseres Ziels, den Oglala Lakota bei der Selbstversorgung zu helfen.

Ohne die freundliche Unterstützung und Großzügigkeit von Ihnen, unseren Sponsoren, wären diese Erfolge nicht möglich. Jetzt, wo das vergangene Jahr steuerlich abgeschlossen ist, möchten wir Sie darum bitten, wenn es Ihnen möglich ist, uns mit einer projektgebundenen Spende zu unterstützen, um diese neuen Gartenprogramme zu fördern, ebenso wie unser neues Holzofen-Projekt, welches wir im vorigen Monat gestartet und vorgestellt haben.

 

Inmitten einer unruhigen Welt bemühen wir uns weiterhin, den Lakota, unseren Mitmenschen, zu helfen, endlich wieder zu der Gesundheit und dem Wohlergehen zu gelangen, das sie verdienen. Ohne SIE als Sponsor wäre das nicht möglich und wir danken Ihnen für alles, was Sie tun, um One Spirit zu unterstützen!

 

Wopila Tanka,

Jim Drevescraft
Freiwilliger

 

 

Dreamcatchers


Zusätzlich zur Unterstützung der Lakota hilft Ihnen Ihre Spende,
in die Verlosung für diese wunderschönen Traumfänger zu kommen.

Denken Sie GROSS und helfen Sie uns, diese wundervollen Träume
von der Selbstversorgung zu verwirklichen!

 


Wopila Tanka, Mi
takúye
!

 

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